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Leipziger Pfeffermühle - Frust oder Keule |
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| Do. 19.08.10 | 20:00 | Fr. 20.08.10 | 20:00 |
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Die kabarettistische Antwort auf den schwarz-gelben Einheitsbrei aus „Muttis“ Küche.
Im Kabarett wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird, sondern viel heißer. Wenn die Pfeffermüller ihren scharfen Senf dazu geben, dann zischt und dampft es aus allen Rohren. Dass trotzdem nichts anbrennt, sondern dass ihr jüngstes Gericht zu einem vergnüglichen Festmahl wird, dafür sorgt die ausgekochte „Mühlen“-Mannschaft unter der Regie von Chefkoch Matthias Nagatis .
Wir wünschen guten Appetit! |
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Nachlese: Am Freitag deutlich besser besucht als am Donnerstag, beanspruchten die Leipziger Pfeffermüller stark die Lachmuskeln der Zuschauer, regten aber auch dazu an, sich eigene Gedanken zu machen… Nachdem Ute Loeck, Peter Mohr und Marco Schmied in der ersten Hälfte u. a. politische Gerüchte mit Hilfe des Gerüchteverbreiters „Emil“ in Umlauf gebracht hatten und das Publikum einer überzeugenden, vom „Politnavigator“ gesteuerten Rede gelauscht hatten, begeisterte im zweiten Teil das „Streichkonzert“. Peter Mohr dirigierte die kleine Machtmusik, Knöchelverzeichnis Zwanzig/Zehn, gespielt u. a. von Herrn Scheuble, der beim Streichen der Violine mal wieder etwas zu forsch zur Sache ging, Herrn von Gutenberg, der immer nur Grieg blasen wollte und dem Flachpfeifer Roland Koch, der leider aus der Querflötengruppe und aus dem Orchester ausgeschieden ist, woran sich Herr Westerwelle ein Beispiel nehmen sollte…Musikalisch wurden die drei Akteure souverän von Hartmut Schwarze am Klavier und Steffen Reichelt an den Drums untermalt. |
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